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Kleintiere Thurgau

Statuten des Thurgauer Kleintierzüchterverbandes

Statuten des Thurgauer Kleintierzüchterverband  (TKZV)



I. Name, Sitz und Zweck

 

Art. 1 Name und Sitz

1. Der Thurgauer Kleintierzüchterverband (TKZV) ist ein politisch und konfessionell neutraler, als Verband strukturierter Verein im Sinne von Art. 60ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches.

2. Der Sitz ist am jeweiligen Domizil des Präsidenten.

Art. 2 Zweck und Aufgaben

1. Der TKZV bezweckt die Förderung der Rassekaninchen, Rassegeflügel und Taubenzucht, sowie gegebenenfalls der Vogelhaltung, Vogelzucht und des Artenschutzes und verwandter Fachgebiete. Er vertritt die Interesse der angeschlossenen Sektionen, Klubs und Frauengruppen nach innen und aussen, sowie gegenüber der Öffentlichkeit und Behörden.

2. Der TKZV unterstützt seine Fachabteilungen durch

a)      Gründung von Sektionen, Klubs und Frauengruppen

b)      Kurse und Veranstaltungen

c)      Kantonale und Regionale Ausstellungen

d)      Einholen von Subventionen und Beiträge

3. Das offizielle Organ des Verbandes ist die Fachzeitschrift „Tierwelt„ 

4. Der TKZV kann sich anderen kantonalen Organisationen anschliessend und sich im Rahmen der Finanzkompetenzen an Aktionen beteiligen, die dem Verbandszweck entsprechen.


 

II. Mitgliedschaft

 

Allgemeines

 

Art. 3 Kollektivmitgliedschaft

1. Der TKZV ist als Kantonalverband Mitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Ornithologie, Geflügel, Kaninchen und der Taubenzucht  (SOG) und deren Fachverbände

Rassekaninchen Schweiz

Rassegeflügel Schweiz

Rassetauben Schweiz

2. Der TKZV ist in vier Fachabteilungen gegliedert

a)      Rassekaninchen

b)      Rassegeflügel

c)      Rassetauben

d)      Frauengruppen

3. Massgebend für die Tätigkeit der Fachabteilungen sind die Statuten der entsprechenden schweizerischen Fachverbände.

4. Der TKZV setzt sich zusammen aus Sektionen, Klubs und Frauengruppen.

5. Mit der Fachabteilung Tauben ist der Thurgauer Taubenzüchter Verein TTZV identisch.

Art. 4 Mitglieder

1. Natürliche und juristische Personen sind in den Sektionen, Klubs und Frauengruppen organisiert, Taubenzüchter nach freiem Ermessen auch im TTZV.

2. Die Statuten der Sektionen, Klubs und Frauengruppen sind dem TKZV Vorstand zur Genehmigung zu unterbreiten.

Art. 5 Ehrenmitglieder

1. Personen die sich um den TKZV besonders verdient gemacht haben, können auf Antrag des Vorstandes oder einer Fachabteilung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

2. Die Fachabteilungen kennen keine eigenen Ehrenmitglieder. Davon ist der TTZV nicht betroffen.

Art. 6 Mitgliederverzeichnis

1. Die elektronische Mitgliederverwaltung von Kleintiere Schweiz ist für den TKZV, sowie dessen Sektionen, Klubs und Frauengruppen verbindlich.

2. Der Vorstand hat das Recht, jederzeit Einsicht in die Mitgliederverzeichnisse zu nehmen.

 

 

Erwerb der Mitgliedschaft

 

Art. 7 Aufnahmegesuch

1. Aufnahmegesuche von Sektionen, Klubs und Frauengruppen sind dem Vorstand schriftlich einzureichen, dieser entscheidet unter Vorbehalt einer Einsprache gemäss nachfolgender Bestimmung endgültig.

2. Befürwortet der Vorstand die Aufnahme eines Kollektivmitgliedes, muss das Aufnahmegesuch in der Tierwelt veröffentlich werden, unter Ansetzung einer 14 tägigen Frist ab Publikationsdatum, innert welcher schriftlich Einsprache erhoben werden kann. Die Einsprache ist an den Präsidenten zu richten.

3. Wird Einsprache erhoben, entscheidet die Delegiertenversammlung endgültig.

Art. 8 Anerkennung der Statuten

1. Mit der Aufnahme anerkennt das Kollektivmitglied die Statuten, Reglemente und anderwärtige Verbandsbeschlüsse.

Art. 9 Beschränkung

1. Der TKZV anerkennt in einer Gemeinde nur je eine Sektion oder einer Frauengruppe.

 

 

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

Art. 10 Teilnahme an der Delegiertenversammlung

1. Alle Mitglieder sind an der Delegiertenversammlung teilnahme und stimmberechtigt. Die Kollektivmitglieder lassen sich durch ihre Delegierten vertreten. Im Übrigen ist eine Stellvertretung durch dritte möglich.

2. Die Mitglieder besitzen das Wahlvorschlagsrecht, das Wahlrecht und das Recht, dem Vorstand und der Delegiertenversammlung Anträge zu unterbreiten.

3. Die Mitglieder sind gehalten, die gesetzlichen statuarischen Mitgliedschaftspflicht zu erfüllen. Insbesondere haben sie die Treuepflicht gegenüber dem TKZV zu wahren.

Art. 11 Stimmrecht

1. An der Delegiertenversammlung haben je eine Stimme

a)      Die Ehrenmitglieder

b)      Die Vorstandsmitglieder

c)      Die Revisionssektion

2. Die Kollektivstimmrechte können delegiert werden: Sektionen, Klubs und Frauengruppen haben bis 15 weitere Mitglieder oder ein Bruchteil von 8 und mehr erhalten sie eine weitere Stimme.

3. Jeder Delegierte kann nur eine Stimme abgeben.

4. Die Stimmausweise müssen den gültigen Stempel der stimmberechtigten Organisation tragen.

 

 

Beendigung der Mitgliedschaft

 

Art. 12 Austritt

1. Der Austritt kann durch schriftliche Erklärung an den Präsidenten unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von sechs Monaten auf Ende eines Kalenderjahres erfolgen.

2. Austretende Sektionen, Klubs und Frauengruppen müssen das Protokoll der Vereinsversammlung, an welcher der Austritt beschlossen wurde, beilegen.

3. Austretende haben den ganzen Jahresbeitrag zu entrichten. Sie haben keinen Anspruch auf einen Anteil des Verbandsvermögens.

Art. 13 Ausschluss

1. Mitglieder, die den Statuten, Reglement, Beschlüsse oder den Interessen des TKZV zuwiderhandeln oder die dem Ansehen des TKZV Schaden zufügen, können vom Vorstand ausgeschlossen werden.

2. Dem auszuschliessenden Mitglied wird vor der Beschlussfassung Gelegenheit gegeben, sich innert einer Frist von 30 Tagen zum Ausschluss schriftlich zu äussern. Der Beschluss über den Ausschluss ist dem betroffenen Mitglied mit einer Kurzbegründung schriftlich mitzuteilen.

3. Einem ausgeschlossenen Mitglied steht das Einspruchsrecht an der Delegiertenversammlung. Die Einsprache ist innert 30 Tagen seit der schriftlichen Mitteilung des Beschlusses dem Präsidenten schriftlich zu erklären. Die Einsprache hat keine aufschiebende Wirkung. Die Delegiertenversammlung entscheidet über die Einsprache endgültig. Sie kann auf eine Grundlage verzichten.

 

 

III. Organisation

 

Art. 14 Organe

1. Organe des TKZV sind;

a)      Die Delegiertenversammlung

b)      Die Präsidenten und Obmännerkonferenz

c)      Der Vorstand

d)      Die Delegiertenversammlung der Fachabteilungen

e)      Die Revisionssektion

 

 

Delegiertenversammlung

 

Art. 15 Zeitpunkt, Anträge und Einberufung

1. Die ordentliche Delegiertenversammlung findet im Frühjahr statt.

2. Die Delegiertenversammlung der Fachverbände findet am gleichen Tag vor der Delegiertenversammlung des TKZV statt.

3. Anträge an die ordentliche Delegiertenversammlung müssen dem Präsidenten zu Handen des Vorstandes bis spätestens Ende Januar schriftlich und begründet eingereicht werden.

4. Die Einladung zur Delegiertenversammlung erfolgt durch den Vorstand. Die Traktandenliste und allfällige Anträge werden den Mitgliedern spätestens 14 Tage vor der Delegiertenversammlung schriftlich zugestellt, sowie gleichzeitig in der Tierwelt publiziert.

5. Ausserordentliche Delegiertenversammlungen werden durch Beschluss des Vorstandes, auf verlangen von zwei Fachabteilungen oder von acht Sektionen, Klubs oder Frauengruppen einberufen. Anträge gemäss Absatz 3 sind spätestens 4 Wochen vor der Durchführung einzureichen.

Art. 16 Kompetenzen

1. In die Kompetenz der Delegiertenversammlung fallen alle Geschäfte die ihr nach Gesetz und Statuten zukommen.

2. An die ordentliche Delegiertenversammlung sind folgende Traktanden zu behandeln:

a)      Präsenz

b)      Wahl der Stimmenzähler

c)      Genehmigung des Protokolls der letzten Delegiertenversammlung, sofern Einsprachen vorliegen

d)      Abnahme des Jahresberichts des Präsidenten

e)      Abnahme der Jahresrechnung und des Revisorenberichts

f)       Festsetzung der Mitgliederbeiträge

g)      Genehmigung des Budgets

h)      Kurzberichte der Fachabteilungen

i)       Wahl des Präsidenten, des Kassiers und der übrigen Vorstandsmitglieder

j)       Wahl der Revisionssektion

k)      Behandlung und Erledigung von Anträgen

l)       Genehmigung der Reglemente  gemäss Art.33 / 34

m)     Ernennung von Ehrenmitglieder

n)      Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern bei Einsprachen

o)      Revision der Statuten

p)      Auflösung des TKZV

q)      Bestimmung der nächsten Versammlungsorte

r)       Verschiedenes

Art. 17 Beschlussfassung

1. Die Delegiertenversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Stimmen beschlussfähig.

2. Abstimmungen und Wahlen haben offen zu erfolgen, sofern die Mehrheit der anwesenden Stimmen nicht eine andere Form bestimmt.

3. Soweit die Statuten nichts Abweichendes festlegen, entscheidet bei allen Abstimmungen das relative Mehr der Stimmenden. Bei Wahlen entscheidet im ersten Wahlgang das absolute und im zweiten Wahlgang das relative Mehr der abgegebenen Stimmen. Soweit das relative Mehr genügt, gibt bei Stimmengleichheit der Vorsitzende den Stichentscheid.

Art. 18 Protokoll

1. Das Protokoll der Delegiertenversammlung ist innert 30 Tagen nach deren Durchführung in der „Tierwelt“ zu veröffentlichen.

2. Sofern nicht innert 30 Tagen nach dem Publikationsdatum eine schriftliche Einsprache an den Präsidenten erfolgt, gilt das Protokoll als genehmigt. Andernfalls hat die Delegiertenversammlung darüber zu entscheiden.

 

 

 Präsidenten- und Obmännerkonferenz

 

Art. 19 Durchführung

1. Der Vorstand kann nach Bedarf, jährlich jedoch mindestens einmal, eine Präsidenten- und Obmännerkonferenz einberufen.

2. Die ordentliche Präsidenten- und Obmännerkonferenz findet spätestens sechs Wochen vor der Delegiertenversammlung statt.

Art. 20 Zusammensetzung, Vorsitz, Stimmrecht

1. Die Konferenz setzt sich wie folgt zusammen:

a)      Die Ehrenmitglieder

b)      Der TKZV-Vorstand

c)      Die Präsidenten der Sektionen, Klubs und Frauengruppen

d)      Die Obmänner der Sektionen und Klubs (Kaninchen, Geflügel und Tauben)

e)      Ein Vertreter der Revisionssektion

2. Den Vorsitz führt der Präsident des TKZV oder ein Tagespräsident.

3. Die Ehrenmitglieder und die Funktionäre gemäss Abs. 1 B – E besitzen je eine Stimme.

Art. 21 Befugnisse

1. Besprechung organisatorischer und züchterischer Fragen in allen Belangen der Rassekaninchen , Rassegeflügel und Rassetauben.

2. Sie berät wichtige Geschäfte, welche an der Delegiertenversammlung zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

3. Genehmigung der Pflichtenhefte gemäss Art. 25 Abs. 3 und 6

4. Behandlung weiterer Traktanden, die ihr vom Vorstand zur Beratung und Antragstellung, bzw. zum Entscheid vorgelegt werden.

Art. 22 Beschlussfassung, Protokoll

1. Es gelten sinngemäss die entsprechenden Bestimmungen über die Delegiertenversammlung.

 

 

 Vorstand

 

Art. 23 Zusammensetzung, Amtsdauer

1. Der Vorstand besteht aus neun Mitgliedern.

2. Seine Amtsdauer beträgt drei Jahre , Wiederwahl ist unbeschränkt möglich

3. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen

a)      Präsident

b)      Sekretär

c)      Kassier

d)      Presse- und Propagandachef

e)      Statistiker

f)       Die Obmänner der Fachabteilungen, die Präsidentin der Frauengruppe

4. Mit Ausnahme des Präsidenten und des Kassiers konstituiert sich der Vorstand selbst.

5. Der Präsident darf nicht zugleich Vorsitzender einer Fachabteilung sein.

6. Als Vizepräsident wird ein Mitglied bestimmt, das nicht von Amtes wegen im Vorstand Einsitz nimmt.

Art. 24 Einberufung, Beschlussfassung

1. Der Vorstand versammelt sich auf Einladung des Präsidenten, so oft es die Geschäfte erfordern oder wenn es vier Mitglieder verlangen.

2. Er ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Mitglieder anwesend ist.

3. Er fasst seine Beschlüsse mit dem absoluten Mehr der anwesenden Mitglieder, wobei dem Präsidenten der Stichentscheid zukommt.

Art. 25 Pflichten und Kompetenzen

1. Der Vorstand ist das ausführende Organ des TKZV.

2. Er erledigt insbesondere:

a)      Die laufenden Geschäfte

b)      Den Vollzug der Beschlüsse der Delegiertenversammlung

c)      Unterstützung und Koordination zwischen den Fachabteilungen und den Sektionen, Klubs und Frauengruppen

3. Für jedes Vorstandsmitglied wird ein Pflichtenheft erstellt, die der Präsidenten- und Obmännerkonferenz zur Genehmigung vorzulegen sind.

4. Der Vorstandist berechtigt, die Geschäftsführung an einen Ausschuss (Büro) zu delegieren. Das Büro besteht aus Präsident Vizepräsident, Sekretär und Kassier. Alle Vorstandsmitglieder erhalten die Protokolle der Bürositzungen.

5. Der Vorstand kann für bestimmte Aufgaben Kommissionen bilden, die unter Leitung eines Vorstandsmitgliedes stehen müssen.

6. Aufgaben und Kompetenzen des Büros und der Kommissionen sind in einem Reglement festzuhalten, das der Genehmigung durch die Präsidenten- und Obmännerkonferenz unterliegt.

7. Der Präsident, im Verhinderungsfall der Vizepräsident, führt zusammen mit dem Sekretär oder dem Kassier kollektiv die rechtsverbindliche Unterschrift.

 

 

Fachabteilungen

 

Art. 26 Zuständigkeit

1. Die Fachabteilungen sind für ihr Ressort im Rahmen der TKZV-Statuten zuständig.

2. Der Fachabteilung steht ein Vorstand, bestehend aus drei bis sieben Mitgliedern, vor; über die Zahl der Vorstandsmitglieder entscheidet jede Fachabteilung selbst.

3. Für jeden Funktionär ist ein Pflichtenheft zu erstellen, das von der zuständigen Fachabteilungsdelegiertenversammlung und vom TKZV-Vorstand zu genehmigen ist.

Art. 27 Delegiertenversammlung

1. Massgebend sind Art. 15, Abs. 1 – 4, 17 – 18.

2. Ausserordentliche Delegiertenversammlungen werden durch Beschluss des Abteilungsvorstandes oder auf Antrag von acht Sektionen und Klubs, bzw. fünf Frauengruppen einberufen.

3. Der Abteilungsvorstand bestimmt Ort und Zeit der Durchführung.

Art. 28 Kompetenzen

1. Massgebend ist Art. 16

2. An der ordentlichen Delegiertenversammlung sind folgende Geschäfte zu behandeln:

a)      Präsenz

b)      Wahl der Stimmenzähler

c)      Genehmigung des Protokolls der letzten Delegiertenversammlung

d)      Abnahme des Jahresberichtes des Obmanns bzw. der Präsidentin

e)      Abnahme der Jahresrechnung und des Revisorenberichtes

f)       Festsetzung der Mitgliederbeiträge

g)      Wahl des Obmanns, bzw. der Präsidentin und der übrigen Vorstandsmitglieder

h)      Genehmigung der Pflichtenhefte gemäss Art. 26, Abs. 3

i)        Vergebung von kantonalen Ausstellungen

j)        Genehmigung der Ausstellungsreglemente

k)       Behandlung und Erledigung von Anträgen

l)        Verschiedenes

Art. 29 Zeichnungsberechtigung

1. Für die Fachabteilungen zeichnet der Obmann bzw. die Präsidentin der Frauengruppe mit einem weiteren Vorstandsmitglied.       

Art. 30 Pelzausstellungen

1. An kantonalen Ausstellungen ist jeweils die ortsansässige Frauengruppe für die Pelzausstellung verantwortlich. Fehlt eine solche, übernimmt der Vorstand der kantonalen Frauengruppe die Organisation.

2. Nach Rücksprache mit dem Vorstand der Fachabteilungen und dem Ausstellungskomitee darf die Pelzausstellung mit Materialien aus dem Tierwelt-Shop ergänzt werden, sofern es die Platzverhältnisse zulassen.

 

 

Revisionssektion

 

Art. 31 Wahl

1. Die Delegiertenversammlung wählt aus den Kollektivmitgliedern eine Revisionssektion.

2. Diese bestimmt aus ihren Reihen drei Revisoren und eine Ersatzrevisor.

3. Die Amtsdauer ist identisch mit jener des Vorstandes. Die Revisionssektion ist für eine zweite Amtsdauer wählbar.

 

 

IV. Finanzielles

 

Art. 32 Einnahmen

1. Die Einnahmen bestehen aus:

a)      Mitgliederbeiträgen

b)      Zinsen

c)      Subventionen

d)      Gönnerbeiträgen

e)      Schenkungen, Legaten und anderen freiwilligen Zuwendungen

Art. 33 Ausgaben

1. Die Finanzkompetenzen der Delegiertenversammlung, des Vorstandes, der Delegiertenversammlungen der Fachabteilungen und der Vorstände der Fachabteilungen sind in einem Reglement festgehalten, das von der Delegiertenversammlung zu genehmigen ist.

Art. 34 Entschädigungen

1. Die  festen Entschädigungen, die Sitzungsgelder und Fahrtentschädigungen werden in einem Reglement aufgestellt, das von der Delegiertenversammlung zu genehmigen ist.

Art. 35 Haftung des Verbandsvermögens

1. Für alle finanziellen Verpflichtungen des TKZV haftet nur das Verbandsvermögen. Jede persönliche Haftung der Mitglieder und des Vorstandes ist ausgeschlossen.

Art. 36 Geschäftsjahr, Jahresabschluss

1. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr

2. Die Rechnung ist auf den 31. Dezember abzuschliessen und bis spätestens Ende Februar des folgenden Jahres der Revisionssektion vorzulegen.

 

 

V. Weitere Bestimmungen

 

Art. 37 Vogelliebhaber

1. Den Sektionen ist  es freigestellt, Vogelzüchter als Mitglieder aufzunehmen.

2. Solange innerhalb des TKZV keine Fachabteilungen für Vogelzüchter besteht, müssen sich diese einem Regionalverband des PARUS (Fachverband der SOG) anschliessen.

3. Wenn innerhalb des TKZV eine Fachabteilung des PARUS gegründet wird, hat sie die gleichen Rechte und Pflichten wie die übrigen Fachabteilungen (Art. 26  -29).

Art. 38 Vogelschutz

1. Der Vogelschutz ist kein Organ des TKZV.

2. Den Sektionen ist freigestellt, eine Vogelschutzabteilung zu führen und diese Mitglieder der Thurgauischen oder Schweizerischen Vogelschutzvereinigung zu melden.

Art. 39 Statutenänderung

1. Die Statutenkönnen nur an einer Delegiertenversammlung geändert werden und bedürfen des Mehrs von zwei Drittel der anwesenden Stimmen.

2. Anträge auf Änderung der Statuten sind dem Vorstand bis spätestens am 31. Dezember schriftlich einzureichen und mit einer Begründung zu versehen.

Art. 40 Auflösung

1. Ein Auflösungsbeschluss bedarf der Zustimmung von drei Viertel der an der Delegiertenversammlung anwesenden Stimmen.

2. Der Antrag auf Auflösung muss bis am 31. Dezember vor der beschlussfassenden Delegiertenversammlung in der Tierwelt publiziert werden.

3. Bei einer allfälligen Liquidation des TKZV ist das Verbandsvermögen bei der Thurgauer Kantonalbank zinsbringend anzulegen.

4. Vermögen, Archiv und Inventar sind zur Verwaltung dem Kantonalen Departement für Inneres und Volkswirtschaft zu übergeben.

5. Bei Neugründung eines Verbandes mit gleichen oder ähnlichen Zwecken fallen Vermögen, Archiv und Inventar diesem zu.

Art. 41 Schlussbestimmung

1. Soweit diese Statuten keine Bestimmungen erhalten, gelten die Vorschriften des Zivilgesetzbuches (Art. 60ff ZGB).

2. Für die Wahrung der in den Statuten vorgesehenen Fristen ist jeweils das Poststempeldatum massgebend.

3. Vorliegende Statuten wurden an der Delegiertenversammlung vom 26. März 1994 in Egnach genehmigt und treten sofort in Kraft. Sie ersetzen diejenigen der Ornithologischen Gesellschaft den Kantons Thurgau (OGT) vom 19. April 1975 und den Anhang vom 12. April 1980.

 

 

 

Für den Thurgauer Kleintierzüchterverband  (TKZV)

Der Präsident:                                                                                Die Sekretärin:

Kurt Hug                                                                                           Beatrice Grüninger

 

Vorstehende Statuten wurden vom SOG – Vorstand   (dem heutigen Kleintiere-Schweiz)

am 20. August 1994 genehmigt.

 

 

 

 

 

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